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Babyphone kaufenBabyüberwachung: IP-Kamera als Babyphone? (Kamera vs Babyphone Check)

Für die meisten Eltern trägt ein Babyphone – die geläufige Form der Babyübewachung – einen unverzichtbaren Teil Ihres Sicherheitsgefühls bei. Gerade bei Nacht ist einem dann doch wohler, wenn man sofort vom Babyzimmer aus hört, falls etwas nicht stimmen sollte. Jedoch kann ein langes Schweigen von Seiten des Babyphones auch für Unruhe sorgen, wonach immer mehr Elternteile sich eine Alternative der Babyüberwachung mit Videoaufzeichnung und sogar mit Gegensprechfunktion wünschen. Hier bietet eine moderne IP-Kamera eine äußerst gute Alternative zur Babyüberwachung dar. Diese kann nicht nur preislich mit den Babyphones mithalten, sondern schlägt diese im Funktionsumfang um Längen.

Babyphone Kamera: sofort sehen, was passiert

Mit modernen IP-Kameras kann jederzeit visuell gesehen werden, was im Kinderzimmer gerade geschieht. Somit kann auch mitten in der Nacht recht schnell eine angespannte Situation mit einem kurzen Blick auf das verbundene Endgerät entschärft werden. Eine der wichtigsten Faktoren dieser Form der Babyüberwachung dabei spielt die Auflösung in Verbindung mit der gewünschten Position der Überwachungskamera. Besteht die Möglichkeit, die Kamera an einer Fensterbank oder einem Tisch direkt neben dem Schlafbereich des Babys aufzustellen? Dann nämlich ist eine Auflösung von 640×480 Pixeln durchaus ausreichend, um das Kleinkind relativ gut erkennen zu können. Sollte jedoch die Kamera weiter weg in einem Regal oder an der Wand montiert werden, so empfiehlt es sich doch – um eine sorgfältige Babyüberwachung zu gewährleisten – eine Kamera in HD- oder sogar in Full-HD-Auflösung anzuschaffen.

Ebenso essenziell ist selbstverständlich eine gegeben Nachtsichtfunktion der Kamera. Damit kann auch bei völliger Dunkelheit noch eine sehr gute Babyüberwachung gewährleistet werden. Eingebaute Infrarot-LEDs sind in fast allen modernen IP-Kameras verbaut und sorgen auch bei Distanzen von mehreren Metern für eine gute Sicht bei Nacht.

Um bei der Babyüberwachung nicht nur sehen und hören, sondern auch auditiv interagieren zu können, bedarf es einer 2-Wege-Kommunikations mittels Gegensprechfunktion. Somit wird nicht nur das Videomaterial akustisch weiter unterstützt, es ist auch möglich, direkt zu dem Baby zu sprechen, um dies dann möglichst schnell mit der eigenen Stimme beruhigen zu können.

Strahlungsarmes Babyphone / Babyphone WLAN

Gerade in der heutigen Zeit der Smartphones und Tabletts ist die Strahlung ein sehr heiß diskutiertes Thema. Den Meisten ist mittlerweile geläufig, dass ein eingeschaltetes Handy während der Nacht neben dem Kopf auf den Nachttisch liegend nicht besonders gesundheitsfördernd sein kann. Doch auch bei einer Babyüberwachung mittels Babyphone werden Strahlen abgesondert, die jedoch bei hochwertigen Modellen relativ gering ausfallen und daher in der Regel unbedenklich sind. Doch wie sieht es mit einer IP-Kamera aus? Diese ist grundsätzlich WLAN fähig und sondert dadurch Strahlen ab, die gerade zur Babyüberwachung wenig zielführend sind. Hierfür sorgt jedoch die kabelgebundene Variante für Abhilfe: Einfach die Überwachungskamera mittels LAN-Anschluss mit dem Router verbinden und die WLAN-Funktion über die bereitgestellte Benutzermaske deaktivieren. Dadurch können Strahlungen von der IP-Kamera (fast) gänzlich ausgeschlossen werden, womit diese wiederum perfekt zur Babyüberwachung fungieren würde. Wie man sich auch entscheidet: Will man das gewünschte Gerät möglichst nahe am Babybett anbringen, so wird empfohlen, dieses am Fuß- und nicht am Kopfende zu betreiben. Ich denke, der Grund ist bei aktueller Thematik selbsterklärend.

Babyüberwachung: Ein Babyphone mit hoher Reichweite

Eine Babyüberwachung mit einem gewöhnliches Babyphone ist meistens mit einer äußerst stabilen Frequenz mit dessen Station verbunden, welche angeblich sogar über mehrere hundert Meter noch standhalten sollte. Dagegen hat – auch zur Babyüberwachung – eine Überwachungskamera, die mit dem Heimnetzwerk verbunden ist und anschließend mit einem Endgerät wie einem Smartphone/Tablett betrieben wird,  durch die Kommunikation mittels Internet eine „unendliche“ Reichweite. Einmalig mit der (mittlerweile gängig vorhandenen) Hersteller-App verbunden, kann von überall aus, sofern eine Internetverbindung verfügbar ist, auf die Kamera zugegriffen und in diesem Fall in das Kinderzimmer eingesehen werden. Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass Elternteile ihr Neugeborenes alleine zuhause lassen und sich somit gänzlich auf die Babyüberwachung verlassen. Dennoch kann (trotz Betreuung durch eines Kindermädchen) im Laufe des Abends ein kurzer Einblick ins Kinderzimmer viel Stress vermeiden.

Babyphone Apps / Babyphone Handy

Auch ein heiß diskutiertes Thema scheinen die aktuellen Babyphone Apps zu sein. Hierfür soll lediglich mit einem kostengünstigen Babyphone App die komplette Funktion einer herkömmlichen Babyüberwachung mittels Babyphone gewährleistet werden. Dabei wird jedoch (logischerweise) ein zweites Endgerät benötigt, welches im Kinderzimmer platziert wird. Sollte man jedoch nicht gerade ein zusätzliches Smartphone/Tablett herumliegen haben, ist diese Methode nicht sehr sinnvoll, da man im Endeffekt mehr Geld für weitaus weniger Funktionsumfang ausgeben muss.

Fazit

Wenn man bei der Produktauswahl auf ein paar Kriterien achtet (Auflösung, Nachtsichtfunktion, Gegensprechfunktion, LAN-Anschluss), so ist die IP-Kamera eine durchaus sinnvolle Alternative für die Babyüberwachung. Diese erfüllt nämlich im Grunde alles, was ein Babyphone leistet und kann darüber hinaus mit vielen weiteren Funktionen punkten. Ebenfalls kann eine einmalig erworbene IP-Kamera später immer noch für verschiedene andere Zwecke eingesetzt werden, nachdem das Neugeborene aus dem Babyalter raus ist und eine Babyüberwachung somit überfällig wird.


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