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upCam Cyclone HD S+ IP Kamera

119,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 9. September 2017 18:42
Hersteller
Bautyp
Verbindung
Auflösung1920x1080
HD-Auflösung
Bildrate30fps
Bewegungserkennung
Infrarot-Nachtsicht
Mikrofon
Lautsprecher
Alarmfunktion (Email und/oder App)

upCam Cyclone HD S+ im Test

 

1.) Lieferumfang / Verarbeitung

Im ersten Schritt schaue ich mir im Detail den Lieferumfang und die Verarbeitung der UpCam Cyclone HD S+ an.

Der Lieferumfang im Überblick:

  • UpCam Cyclone HD S+
  • 3m langes 5V Netzteil
  • 1,20m langes LAN Kabel
  • 2 Achsen-Montagefuß
  • 2 Schrauben + Dübel
  • Schnellstartanleitung (in deutsch / englisch / französisch)
  • Installations-CD
  • Supportkarte

Hier findet sich im Allgemeinen alles wieder, was man sich von einem umfangreichen Verpackungsinhalt einer Überwachungskamera erwarten kann. Neben den essenziellen Dingen macht, wie ich finde, die beigelegte „Supportkarte“ einen sehr guten Eindruck. Damit hat man sofort das Gefühl, dass der Hersteller einen an die Hand nehmen will und sich sofort darum kümmern will, sollte einmal ein Problem von einem Selbst nicht zu lösen sein.

Ein kleiner Schwachpunkt ist mir jedoch einerseits in dem recht kurzen LAN-Kabel aufgefallen. Hier würde der ein oder andere, der z.B. einen LAN-Betrieb bevorzugt, vermutlich schnell an seine Grenzen stoßen.

Außerdem hätte ich mir im Nachgang doch noch ein beigelegtes Kompletthandbuch gewünscht. Dieses habe ich weniger in meiner Einrichtung- und Installationsphase, sondern mehr in der danach zum Teil auftretenden technischen Aspekten vermisst (Beispiel: ausführliche Funktionserklärung eines DDNS-Servers und auf was es im Detail ankommt, dass man diesen nutzen kann).

Was die Verarbeitung der Kamera betrifft war ich vollkommen zufrieden. Hier wurde wirklich sauber gearbeitet, das Design ist schön schlicht gewählt und es gibt hier wirklich keine Anzeichen auf eine billige Verarbeitung.

Mein Fazit: 4/5 Punkten

 

2.) Installation / Einrichtung / Software

In diesem Schritt widme ich mich der Einrichtung und Installationsphase sowie der Hersteller-Software im Überblick.

Die Einrichtung der Überwachungskamera erfolgt im Grunde genommen mit der Installation der Software. Hierbei kann man entweder die mitgelieferte CD benutze, oder man ladet sich die Software auf der Hersteller-Seite herunter. Ein paar Minuten und wenige Klicks später ist diese dann auch schon fertig installiert und einsatzbereit (Für eine etwas genauere Schritt Anleitung einfach das Testvideo anschauen).

Will man später dann noch auf seinem Smartphone / Tablett die Hersteller App benutzen, kann man diese einfach bequem im Playstore herunterladen (Name: upCam Connect). Anschließend kann man sogar die upCam Cyclone HD S+ mittels QR-Code abscannen und kann so die blitzschnell verbundene IP-Kamera sofort nutzen.

Beide Softwares sind meiner Meinung nach sehr anschaulich, übersichtlich und eigentlich komplett selbsterklärend gestaltet. Lediglich finden sich zum Teil einzelne Schönheitsfehler wieder (z.B.: abgeschnittene Buttons), die aber im Gesamt-Funktionsumfang keinen negativen Einfluss haben.

Was mich aber gestört hat ist, dass die Desktop Software derzeit für Google Chrome Nutzer nur eingeschränkt nutzbar ist. Dies wird sich in Zukunft sicher noch ändern, bis dahin ist man aber gezwungen, auf andere Browser zurückzugreifen (Meine Empfehlung: Firefox).

Mein Fazit: 4/5 Punkten

 

3.) Bildqualität

Nun soll es also um die Bild- und Aufnahmequalität der upCam Cyclone HD S+ gehen.

Und diese ist durchaus schon ein kleines Highlight, denn für diesen Preis eine IP-Kamera mit Full HD zu bekommen, ist schon eine Besonderheit. Sowohl das Video- als auch das Bildmaterial kommen für meinen Geschmack recht gut an eine 1920x1080p Auflösung hin.

Mein Fazit: 5/5 Punkten

 

4.) PTZ-Funktion

 

Wie der Name schon verrät, soll es hier um die Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion der Überwachungskamera gehen (Pan/Tilt/Zoom).

Diese hat mir sehr gut gefallen und vollkommen überzeugt. Der integrierte Motor arbeitet dabei wirklich angenehm leise und ermöglicht es der Kamera um bis zu 355° zu schwenken und um bis zu 120° zu neigen. Dies sorgt wiederum für eine fast komplette Rundumsicht.

Außerdem lassen sich auf der Benutzeroberfläche der Software bis zu 8 Kamera Positionen voreinstellen.

Ein 5-facher digitaler Zoom ist ebenfalls vorhanden, der in meinen Augen, gerade bei dieser hohen Auflösung, mehr als ausreichend ist.

Mein Fazit: 5/5 Punkten

 

5.) Bewegungserkennung

Im nächsten Schritt soll es um die Bewegungserkennung der upCam Cyclone HD S+ gehen und mit welcher Präzision bzw. Zuverlässigkeit diese funktioniert.

In meinen Tests hat die IP-Kamera von upCam wirklich jedesmal zuverlässig die Bewegung erkannt. Lediglich sind zum Teil die einzelnen Schnappschüsse leicht verschwommen. Ich bin aber der Meinung,dass dieses Bildmaterial trotzdem aussagekräftig genug ist, falls dies einmal im Ernstfall benötigt wird.

Ansonsten sollte trotzdem erwähnt werden, dass Fehlalarme nie ganz ausgeschlossen werden können. Denn um Bewegungen wahrzunehmen, arbeitet die Kamera nach dem herkömmliche Bildabgleichs-Prinzip. Dies ist grundsätzlich relativ anfällig auf Fehlalarme, besonders wenn zum Beispiel sich die Lichtverhältnisse schnell ändern. Der Hersteller versucht aber diesem Kernproblem so gut es geht entgegenzuwirken, in dem er auf der Softwareoberfläche einzelne Parameter bereithält. Hier lassen sich dann Empfindlichkeit und genaue Zonen im Detail je nach Bedarf einstellen.

Mein Fazit: 4,5/5 Punkten

 

6.) Alarmfunktionen

Hierbei schaue ich mir die einzelnen Alarmmöglichkeiten an und mit welcher Zuverlässigkeit diese arbeiten.

Alarmoptionen:

  • Alarm-Email mit Bildanhang
  • Alarm Bild- bzw. Videomaterial auf einen FTP-Server
  • Alarm Bild- bzw. Videomaterial auf die SD Karte

Diese haben bei mir alle tadellos funktioniert. Lediglich beim Email Alarm ist die maximale Anzahl der zu schickenden Bilder auf 3 begrenzt. Hier würde sich vielleicht der ein oder andere wünschen, dass es zumindest die Option gibt, dass man sich noch mehr Bilder zuschicken lassen kann.

Der ebenfalls angelegte Alarmzeitplan ist im Grundkonzept sehr gelungen, da man wirklich selbsterklärend alles auf einem Blick hat und sich dieser natürlich je nach Bedarf konfigurieren lässt. Jedoch sind die Abstände eines Tages in 1/2h-Blöcke definiert. Somit lässt sich der Tag vielleicht für den ein oder anderen nicht präzise genug einstellen, was natürlich im Endeffekt absolut Geschmackssache ist und mich nicht wirklich gestört hat.

Mein Fazit: 4,5/5 Punkten

 

7.) Nachtsichtfunktion

Diese hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch vollkommen überzeugt.

Die an der Front eingebauten Infrarot-LEDs ermöglichen nachts (lt. Hersteller) eine Reichweite auf bis zu 12m. Die Distanz konnte ich nicht vollstens austesten, jedoch konnte ich hier eine wirklich sehr gute Nachtsicht auf zumindest 8m feststellen.

Außerdem ist diese fähig, nicht nur bei Dämmerung, sondern auch bei kompletter Dunkelheit die Umgebung sehr gut erkenntlich zu machen.

Wichtig: Nicht nur die Cyclone HD S+, sondern generell Überwachungskameras mit Infrarot LEDs sind für das menschliche Auge nachts durchaus sichtbar. Durch das leicht schimmernde Rot, das von der Kamera ausgeht, lässt sich diese natürlich viel schneller erkennen. Hier muss jedoch zuerst etwas neues entwickelt werden; bis dahin muss man sich damit begnügen.

Mein Fazit: 5/5 Punkten

 

8.) Speicher

In diesem Punkt soll es um die verschiedenen Speichermöglichkeiten, die der Hersteller anbietet, gehen.

Die mitgelieferte 8GB SD Karte ist meiner Meinung nach für den Anfang mehr als ausreichend. Zudem lässt sich (lt. Hersteller) die Kamera auf bis zu 128 GB erweitern.

Des Weiteren gibt es natürlich die Option des FTP-Servers, oder aber man greift auf den von upCam bereitgestellten, kostenpflichtigen Cloudcorder zurück. Letzteres muss jeder für sich entscheiden, ob dies eine sinnvolle Investition ist. Dabei zahlt man monatlich ein paar Euro Gebühr, hat im Gegenzug aber einen im Netz verfügbaren Speicher, der sich sogar mit einer Vielzahl von Überwachungskameras gleichzeitig verknüpfen lässt.

Mein Fazit: 5/5 Punkten

 

9.) Support

Hierbei schaue ich mir an, welche verschiedenen Supportmöglichkeiten vom Hersteller angeboten werden. Außerdem versuche ich mich, in die Lage eines Kunden zu versetzen und teste die einzelnen Anlaufstellen auf eine hoffentlich gute Mischung zwischen Expertise und Feingefühl.

Und gerade in dieser Kategorie glänzt der Hersteller upCam:

  • Zuerst habe ich die Kundenhotline in Anspruch genommen. Hierbei wurde mir ein wirklich kompetenter, freundlicher Fachmann geboten, der mir all meine Fragen direkt auf den Punkt beantworten konnte.
  • Auf der Homepage selbst fand ich außerdem eine Kontakt-Email, an die man sich ebenfalls wenden kann. Auch diese wurde mir in kürzester Zeit freundlich in kompetent beantwortet.
  • Doch das Highlight ist in meinen Augen der moderne YouTube Channel. Dort finden sich im Archiv bereits unzählige Videos wieder, die spezielle auf immer wiederkehrende Fragen eingehen. Diese haben mich selbst nicht nur mehrfach in der Einrichtungsphase unterstützt, sondern ich konnte auch sonstiges, fachbezogenes Know-How davontragen. Vorbildlich!

Mein Fazit: 6(!)/5 Punkten

 

10.) App / Fernzugriff

Zu guter Letzt schaue ich mir noch die Hersteller App im Detail an und mit welchen Möglichkeiten man seine upCam Cyclone HD S+ fernsteuern kann.

Mit der „upCam Connect“ App hat der Hersteller eine wirklich gelungene All-In-One App kreiert. Hierbei gibt es gar nicht viel zu erwähnen, die App ist wie schon die Software selbst ebenfalls übersichtlich und selbsterklärend aufgebaut. Lediglich 1-2 mal musste ich die App neu starten, da diese nicht mehr weiter funktionieren wollte. Dies geschah wie gesagt nur selten und man hat die App ja auch in wenigen Sekunden neu gestartet.

Was ich allerdings klasse fand, war, dass die P2P Funktion in der All-Around App bereits enthalten ist. Damit kann man also mit der gleichen App aus direkt von überall aus auf das Livebild der Kamera zurückgreifen.

Will man die P2P Funktion jedoch auf dem Desktop nutzen, so kann man ganz einfach auf der Hersteller Website die P2P Software herunterladen. Diese ist in wenigen Minuten installiert und eingerichtet und man hat hier zudem die Möglichkeit, in einem Splitscreen Modus mehrere Kameras einzubinden.

Will man jedoch von überall aus nicht nur auf das Livebild zugreifen, sondern auf die gesamte Benutzeroberfläche, so ist das nur mit der DDNS Funktion möglich. Um diese Funktion zu gewährleisten bedarf es einerseits einer Portweiterleitung am eigenen Router, andererseits muss der eigenen Internetanschluss über ipv4 laufen.

Wenns euch so geht wie mir, dass euer Internet auswegslos nur noch über ipv6 läuft, dann kann die DDNS Funktion nicht benutzt werden. Dies jedoch finde ich persönlich halb so schlimm, da man ja nicht jeden Tag seine persönlichen Einstellungen ändern will und somit durch eine einmalige Konfiguration die P2P mehr als ausreichend ist.

Mein Fazit: 4,5/5 Punkten

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Mein Preistipp upCam Cyclone HD S+ IP Kamera

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